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Kolpingfamilie
   Lauterhofen
                        im Diözesanverband Eichstätt



Zuletzt aktualisiert am:

02.06.2015
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                                    Chronik der Kolpingfamilie Lauterhofen



1899 wurde der Gesellenverein St. Josef als vierter Verein der Marktgemeinde Lauterhofen, wahrscheinlich vom damaligen Ortspfarrer Franz Xaver Simson oder von Kaplan Martin Buchner gegründet. Leider gibt es über das damalige Vereinsleben keine schriftlichen Aufzeichnungen. Die ältesten Schriften stammen aus dem Jahre 1917 und berichten über die Aufführung einer Theatervorstellung. Von dieser Zeit an werden in Lauterhofen immer wieder Theaterstücke aufgeführt. Am 9. Juni 1924, den Pfingstmontag, feierte der Gesellenverein während der Amtszeit von Pfarrer Jakob Haffner sein 25-jähriges Jubiläum wurde der Gesellenverein St. Josef als vierter Verein der Marktgemeinde Lauterhofen, wahrscheinlich vom damaligen Ortspfarrer Franz Xaver Simson oder von Kaplan Martin Buchner gegründet. Leider gibt es über das damalige Vereinsleben keine schriftlichen Aufzeichnungen. Die ältesten Schriften stammen aus dem Jahre 1917 und berichten über die Aufführung einer Theatervorstellung. Von dieser Zeit an werden in Lauterhofen immer wieder Theaterstücke aufgeführt. Am 9. Juni 1924, den Pfingstmontag, feierte der Gesellenverein während der Amtszeit von Pfarrer Jakob Haffner sein 25-jähriges Jubiläum  (Bild).

Am Kirchweihfest 1926, den 17. Oktober, - dies ist wohl das bedeutendste Ereignis der damaligen Kolpingarbeit - wurde das Gesellenhaus in Lauterhofen eingeweiht. Dieses Ereignis ermöglichte ein weiteres und blühendes Vereinsleben. Mit Tanzveranstaltungen, Theaterstücken, Pfarrabenden und der Gründung einer Musikkapelle prägte Kolping bis zum Krieg das kulturelle Leben von Lauterhofen. (Bild).

Nach der schlimmen Zeit des Dritten Reiches beginnt auch für den Gesellenverein der Wiederaufbau. Im Jahr 1949 beginnt die Kolpingfamilie ihr Leben mit zwei großen Veranstaltungen. Am 12. Februar feierten die Kolpingsöhne, die gesund vom Krieg zurückgekommen sind, einen Heimkehrerdankestag. Am 14. Mai kann das goldene Jubiläum der Kolpingfamilie begangen werden. Der damalige Präses, Dekan Josef Zirngibl, begrüßt zur Feier viele Ehrengäste darunter auch den späteren Bischof Alois Brems. (Bild).

Stellvertretend für ein aktives Mitarbeiten in der Pfarrei ist die Renovierung des Kolpinghauses im Jahre 1958 durch die Kölpingsöhne zu nennen, die hier zahlreiche Arbeitsstunden ohne Entlohnung leisteten  (Bild). 1959 muss der langjährige Präses Zirngibl sein Amt als Pfarrer in Lauterhofen wegen gesundheitlicher Probleme niederlegen. Von diesem Zeitpunkt an übernahm der neue Pfarrer, Konrad Schuster, das Amt des Präses der Kolpingfamilie.

1962 begeht man den ersten Kolpingsausflug. Dieser führt die lustige Truppe nach Österreich ins Salzkammergut.

In den Jahren 1968-77 erlebte die Kolpingfamilie eine Durststrecke. Ein häufiger Kaplanwechsel und eingeschränktes Engagement der Mitglieder verhinderten ein lebhaftes Vereinsleben. Dies drückt sich auch in dauernden Schwankungen der Mitgliederzahlen aus.

Das 75-jährige Jubiläum, im Rahmen der 1250 Jahrfeier, ist ein Wendepunkt in Richtung lebendiger Vereinsarbeit.

Ein weiteres wichtiges Datum ist der 2. November 1977. An diesem Tag wurde zum ersten Mal ein Vorsitzender gewählt. Dieses Ehrenamt übernahm Hans Riehl.

Mit der Gründung des Familienkreises im Jahre 1978 durch Kaplan Adolf Bitschi werden die ersten Frauen in das Leben der Kolpingfamilie aufgenommen.

1979 wurde das alte Pfarrhaus renoviert und Kolping bekam ein neues Zuhause.

Seit der Einführung eines Vorsitzenden im Jahre 1977 und den darauffolgenden Vorständen unter der Leitung von Franz Brandl und Josef Haider (1982-2000) nimmt das Vereinsleben an Attraktivität zu. Messbare Reaktion ist der Anstieg der Mitglieder.

Zu großem Dank ist die Kolpingfamilie Lauterhofen Kaplan Alfred Grimm verpflichtet. Durch die Gründung des Sachausschusses Jugend im Jahre 1990 wird der Grundstock für eine fruchtbare und kontinuierliche Jugendarbeit gelegt.

Im Jahr 2000 übernahm Martin Springs den Vorsitz der Kolpingfamilie. Durch innovative Ideen gewinnt das erfolgreiche Vereinsleben weiterhin an Attraktivität.

Im selben Jahr feiert die Kolpingfamilie Lauterhofen ihr 100-jähriges Jubiläum und macht sich auf den Weg in das 21. Jahrhundert (Bild).